Verschiedenes | Stadt Winterthur

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 Die Stadt WINTERTHUR

Die Stadt Winterthur ist mit ca. 100'000 Einwohnern die zweitgrösste Stadt im Kanton Zürich und die sechstgrösste Stadt der Schweiz. Die Stadt Winterthur - einst Inbegriff einer Schweizer Industrie- und Arbeiterstadt - ist einmalig in ihrer Art. Die Stadt liegt in einer ausgedehnten  Ebene, die von sanften Hügeln umgeben ist. Winterthur hat einen hohen Anteil an Wald und Grünflächen erhalten können.

Um 1800 begann die eigentliche Entwicklung der Stadt Winterthur zu einer Industrie- und Handelsstadt. Winterthur entwickelte sich aber auch in den letzten Jahrzehnten ausserhalb der Altstadt zu einer blühenden Industriestadt mit vielen neuzeitlichen Unternehmen im Bereich Maschinenbau und Textil-maschinen.

Die Marktgasse in der Altstadt von Winterthur

 

 

Die Krise in der Textilindustrie, der Einzug der Elektronik sowie die Zunahme des Dienst-leistungssektors haben das Bild der Stadt verändert. Heute sind es vermehrt modernste Technologien oder die Dienstleistungen der ansässigen Versicherungsgesellschaft, die den Namen Winterthurs nach aussen tragen.

Winterthur ist eine attraktive Kleinstadt geworden, die in übersichtlichen Verhältnissen eine grosse Vielfalt und damit ihrer Bevölkerung viel Lebensqualität bietet.

Der grossartigen Kunstschätze wegen, die Private wie auch Museen besitzen, nennt man Winterthur auch das "Florenz der Schweiz", mitbegründet und getragen von bedeutenden Familien. Private Sammlungen wurden der Stadt geschenkt und sind heute der Öffentlichkeit zugänglich.

Dank der inzwischen 10 Museen geniesst die Stadt Winterthur den Ruf einer Kulturstadt von internationaler Bedeutung. Wichtige Sammlungen von Werken aus dem 19. und 20. Jahrhundert sind ebenso zu entdecken wie das einzige Fotomuseum der Deutschschweiz und das Technorama.

Besonders erwähnenswert sind die Museen "Sammlung Oskar Reinhart am Römerholz" und die Stiftung "Oskar Reinhart", die beide über eine weltbekannte Gemäldesammlung verfügen.

 

Stiftung Oskar Reinhart

 

 

 

Zur Geschichte der Stadt Winterthur

Der Name Winterthur geht auf das römische Vitudurum zurück. Die Stadt ist eine Gründung der Kyburger und erhielt von den Habsburgern 1264 das Stadtrecht. 1467 wurde sie indessen an Zürich verpfändet und blieb bis 1798 zürcherische Untertanenstadt. Ab 1830 setzte eine starke wirtschaftliche Entwicklung ein, welche die Grundlage für den späteren industriellen Aufstieg bildete. Nach der Gründung des schweizerischen Bundesstaates im Jahre 1848 entwickelte Winterthur auf kantonalem und eid-genössischem Boden eine rege Aktivität. Als Zentrum der demo-kratischen Bewegung für die Er-weiterung der Volksrechte nahm Winterthur wesentlichen Einfluss auf die Kantons- und Bundesverfassung.

Geburtsstunde des heutigen Winterthurs war das Jahr 1922, als sich die Altstadt von Winterthur mit den Vororten Oberwinterthur, Seen, Tass, Wülflingen und Veltheim zusammenschloss.

 

 

Schloss Kyburg oberhalb von Winterthur

 

 

 

Winterthur ist mit vier Autobahn-Anschlüssen an das Schweizer Nationalstrassen-Netz angebunden.

Der Flughafen Zürich-Kloten ist mit täglich 120 Direktzügen oder dem Auto in einer Viertelstunde erreichbar. Von dieser inter-nationalen Drehscheibe aus werden täglich weltweit 156 Städte ange-flogen.

Täglich halten rund 100 Schnell-, Eurocity- und Intercity-Züge in Winterthur. Nach allen grösseren Schweizer Städten sowie nach München, Stuttgart und Wien gibt es Direktverbindungen. (SBB-Fahrplan.) Winterthur ist mit vier Autobahn-Anschlüssen an das Schweizer Nationalstrassen-Netz angebunden.

 
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Last update: 14.3.2013
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