Unternehmensportrait

Die Firma WYLER AG, mit Sitz in Winterthur, Schweiz, gegründet 1928 kann auf eine langjährige Tradition im Bereich der Neigungsmessung zurückblicken. Dank Verwendung neuester Technologien und konsequenter Entwicklung neuer Produkte ist die Firma WYLER AG international einer der führenden Hersteller von Neigungsmessgeräten und -systemen. Weltweit sind WYLER-Produkte, von der traditionellen Präzisions-Wasserwaage bis zum komplexen elektronischen Mess-System, erfolgreich im Einsatz.

Bereits im Altertum wurde die Winkelmessung zur Erstellung von Gebäuden, für die Anfertigung von einfachen Stadtplänen und natürlich für die Navigation in der Seefahrt benutzt. Die Hilfsmittel waren sehr ungenau und nur dank der Entwicklung neuer Werkstoffe und Bearbeitungsmethoden wurde es möglich, neuere und genauere Winkelmesser herzustellen. So wurden beispielsweise 1727, basierend auf Plänen von Isaac Newton, dem englischen Physiker und Astronomen, die ersten Sextanten und 1760 vom Physiker Dollond der erste Theodolit gebaut. Beide Systeme können als Meilensteine in der Geschichte der Winkelmessung bezeichnet werden.

Das Messen von Winkeln, bzw. Neigungen ist auch heute in der Technik nicht mehr wegzudenken. Speziell in der Qualitätssicherung wird die Neigungsmessung, ein spezielles Gebiet der Winkelmessung, in verschiedenen Variationen angewendet. So dient ein Neigungsmesser zur Messung eines Neigungswinkels genauso wie zur Vermessung der Geradheit einer Linie, z.B. einer Führungsbahn, oder eines Oberflächenprofils, sowie zur Langzeitüberwachung von Objekten.

Die klassische Wasserwaage, die den Ingenieuren in der Vergangenheit beim Bau von Gebäuden und Brücken oder beim Bau von Maschinen grosse Dienste geleistet hat, wird aufgrund der steigenden Anforderungen an Genauigkeit, Auflösung, Zuverlässigkeit und Protokollierung der Messwerte in zunehmendem Masse durch elektronische Neigungsmesssysteme, mit der entsprechenden Auswerte-Software, abgelöst.

Die neueste Entwicklung geht in Richtung Neigungssensoren, die in Netzwerke (im Verbund mit Sensoren anderer Messgrössen) eingebunden werden und deren Messwerte über kurze oder grosse Distanzen mittels Kabel-Verbindungen, oder über Funkstandards wie Bluetooth, WLAN, usw., übermittelt und mittels geeigneter Auswerteeinheit ausgelesen werden können. Für viele unserer Kunden sind unsere Messgeräte und Sensoren in zunehmendem Masse Teil eines übergeordneten digitalen Netzwerkes. Die Messdaten werden an ein Informationssystem „übergeben“ und dort verarbeitet, z.B. zur Überwachung eines Objektes, zur Steuerung eines Prozesses oder zu statistischen Zwecken, beispielsweise in einem Qualitätssicherungs-System.