Neigungssensor ZEROTRONIC

Die hochpräzisen und temperarturstabilen Neigungssensoren der ZEROTRONIC-Familie eignen sich hervorragend für die Überwachung und Justierung von Objekten und Maschinen über längere Zeit, auch in rauer Umgebung. Der digitale Aufbau der Sensoren ermöglicht es, Temperatureinflüsse zu kompensieren und die Messdaten ohne Verluste über lange Distanzen zu übertragen. 
 
Die Software wylerDYNAM (respektive wylerCHART) eignet sich hervorragend, um die Daten der ZEROTRONIC-Sensoren über einen längeren Zeitraum zu erfassen und zu dokumentieren. 


FAMILIE DER NEIGUNGSSENSOREN ZEROTRONIC

Die Neigungssensoren der ZEROTRONIC-Familie haben sich im Markt im Zusammenhang mit Präzisionsmessungen für anspruchsvolle Anwendungen als der Massstab etabliert.


Die Neigungssensoren ZEROTRONIC zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Hohe Auflösung und grosse Genauigkeit
  • Gute Temperaturstabilität
  • Messbereiche von ±0.5 bis ±60 Grad
  • Synchrone Messwerterfassung mehrerer Sensoren
  • Schockresistent
  • Unempfindlich gegen Schockeinwirkungen
  • Unempfindlich gegen elektromagnetische Felder

 

Die Kombination dieser Eigenschaften erlaubt es, höchsten Anforderungen bezüglich Präzision, Auflösung und Temperaturstabilität zu genügen. 

     

 

Je nach Anwendung stehen zwei Typen von Sensoren zu Auswahl:

  • Neigungssensor ZEROTRONIC 3 (vorher Neigungssensor ZEROTRONIC Typ 3)
  • Neigungssensor ZEROTRONIC C (vorher Neigungssensor ZEROTRONIC Typ C)


Gemeinsame Eigenschaften der beiden Neigungssensor-Typen:

  • Die äusseren Abmessungen und die elektrischen Eigenschaften sind identisch.
  • Das Messelement basiert auf einem Pendel, welches zwischen zwei Elektroden frei schwingen kann. Abhängig von der Neigung des Systems, verändert das Pendel seine Position. Damit verändert sich auch die Kapazität zwischen dem Pendel und den Elektroden. Diese Veränderung wird digital ausgewertet.
  • Die eigentliche Messzelle ist hermetisch abgedichtet und damit geschützt gegen Feuchtigkeit.
  • Kalibrierung über den gesamten Messbereich mit Referenzpunkten, welche im EEPROM des Neigungssensors gespeichert werden.
  • Die Sensoren sind mit einem Temperatur-Sensor ausgerüstet und sind temperaturkalibriert. Damit können Temperatureinflüsse sehr gut kompensiert werden.

 

Unterschiede in den Eigenschaften der beiden Neigungssensor-Typen:

  • Das Pendel vom ZEROTRONIC 3 ist grösser, womit bei kleinen Neigungen ein deutlich besseres Signal-Rausch-Verhältnis erreicht werden kann. Der ZEROTRONIC 3 ist somit für Präzisions-Mess-Aufgaben besser geeignet.
  • Das Pendel vom ZEROTRONIC 3 ist grösser, womit bei kleinen Neigungen ein deutlich besseres Signal-Rausch-Verhältnis erreicht werden kann. Der ZEROTRONIC 3 ist somit für Präzisions-Mess-Aufgaben besser geeignet.
  • Die Option für einen analogen Output ist nur beim ZEROTRONIC 3 vorhanden.

Die nachfolgende Liste sollte helfen, die Differenzierung und die korrekte Anwendung der beiden Sensor-Typen zu erleichtern:

ZEROTRONIC 3

  • Hohe Auflösung, hohe Genauigkeit für Neigungen bis zu 10°
  • Sehr gutes Signal-Rausch-Verhältnis
  • Sehr gute Wiederholbarkeit
  • Sehr gute Linearität
  • Sehr gute Temperaturstabilität

ZEROTRONIC C

  • Hohe Genauigkeit für Neigungen zwischen 10° and 60°
  • Sehr gute Wiederholbarkeit
  • Sehr gute Langzeitstabilität in geneigter Lage
  • Sehr gute Linearität
  • Sehr gute Temperaturstabilität

Einige typische Anwendungen für den ZEROTRONIC 3

Anwendungen, bei denen sehr hohe Genauigkeit und hohe Auflösungen bei kleinen Neigungen verlangt sind:

  • Einrichten von Maschinen, z.B. Pitch und Roll (Stampfen und Rollen)
  • Exaktes Ausrichten nach dem absoluten Null
  • Genaues Messen von kleinen Neigungen unter schwierigen Bedingungen

Einige typische Anwendungen für den ZEROTRONIC C

sind

  • Grosse Neigungen
  • Der Sensor verbleibt über längere Zeit in einer geneigten Position

KALIBRIERUNG DIGITALER SYSTEME

Jeder einzelne Sensor wird individuell kalibriert über den ganzen Messbereich und den ganzen Temperaturbereich, über den der Sensor eingesetzt wird. Die Kalibrierwerte werden als Referenzpunkte im EPROM des Sensors abgespeichert.

Es stehen zwei verschiedene Temperatur-Kalibrierungen zur Auswahl:

Die Standard Temperatur-Kalibrierung ist optimal für Sensoren, welche in einem Labor oder einer Werkstatt eingesetzt werden: Temperaturen um 20° C und nur langsame Temperatur-Änderungen.

 

Die HTR-Kalibrierung (High temperature range) ist optimiert für jene Sensoren, welche draussen eingesetzt werden. Diese Sensoren werden bei mehreren Temperaturen kalibriert, wodurch sichergestellt wird, dass die Sensoren über den ganzen Temperaturbereich des Sensors von - 40 °C bis + 85 °C optimal funktionieren. Dank der erweiterten und aufwendigeren Temperatur- Kalibrierung weisen die HTR-Sensoren einen wesentlich kleinereren Temperaturkoeffizienten aus: Dieser beträgt in etwa 1/5 des Wertes bei einer Standard Temperatur-Kalibrierung (siehe auch -> technische Spezifikationen).

Remark:

Auch bei einer HTR-Kalibrierung muss sichergestellt werden, dass der Sensor gegen direkte Sonneneinstrahlung geschützt ist und Temperaturänderung von allen Seiten gleichmässig auf den Sensor einwirken.

FUNKTIONSPRINZIP

Die hohe Stabilität und Genauigkeit der ZEROTRONIC-Sensoren basiert unter anderem darauf, dass nur ein einziger Oszillator verwendet wird, welcher über einen SELECTOR abwechselnd auf die beiden  Elektroden geschaltet wird. Damit lassen sich Temperatur-Einflüsse minimieren und die  Langzeitstabilität optimieren.

 

Die Frequenzunterschiede der beiden Schwingkreise werden digital ermittelt und daraus die Neigung berechnet.

 

Dank diesem Konzept resultiert ein optimales Signal-Rausch-Verhältnis womit sich die Neigung sehr genau bestimmen lässt.

DYNAMISCHE EIGENSCHAFTEN

Neigungssensoren sind eigentlich hochempfindliche Beschleunigungssensoren mit welchen die Abweichung zur Gravitation gemessen wird. Jede nicht-konstante Bewegung erzeugt ihrerseits Beschleunigungen, welche auf einen Neigungssensor einwirken: Je stärker diese externen Beschleunigungskomponenten, desto kleiner die resultierende Genauigkeit der Neigungsmessung. Neigungsmessung an sich bewegenden Objekten ist grundsätzlich möglich, wenn diese physikalischen Parameter berücksichtigt werden.

 

Beispiele von Anwendungen, welche gut funktionieren:

  • Roll-Messungen an einer Werkzeugmaschine, welche gleichförmig entlang einer Achse verschoben wird.
  • Neigungsmessung auf einem Schiff, welches im ruhigen Hafenwasser liegt.
  • Neigungsmessung an einem Container, welcher angehoben wird.

 

Durch Anpassung von Messgeschwindigkeit und Integrationszeit kann die Genauigkeit optimiert werden. Beispiele von Anwendungen, welche nicht funktionieren:

  • Neigungsmessung an einem fahrenden Zug in der Kurve (Coriolis-Beschleunigung ist zu gross)
  • Neigungsmessungen an einem Schiff auf hoher See (Beschleunigungen durch Seegang sind zu hoch)

Kalibrierzertifikat:

Gegen Mehrpreis wird der ZEROTRONIC-Sensor auch mit einem international anerkannten Kalibrierzertifikat ausgeliefert

Verschiedenes

Auch folgende Ausdrücke sind für Neigungssensoren geläufig:

  • Digitale Neigungssensoren
  • Digitale Neigungs-Sensor
  • Digitale Neigungs-Sensoren
  • Tilt sensor
  • Inclinometer
  • Inklinometer
  • Inclinometer Sensor
  • Inclinometer-Sensor

 

*Bemerkungen:

ME = Messbereichsendwert (Fehler sind zur Hauptsache auf den Nullpunkt-Drift zurückzuführen)
MW = Messwert (Fehler sind zur Hauptsache auf Fehler im Gain zurückzuführen)

kein Filter = Rohwerte
mit Filter = Rollender Durchschnitt über 10 Messwerte
HTR-Kalibrierung reduziert den Temperaturkoeffizienten um Faktor 5.
TA = Durchschnittstemperatur

SPEZIFIKATIONEN ZEROTRONIC-SENSOREN 3 UND C

Auf der vorhergehenden Seite sind die technischen Daten der beiden ZEROTRONIC-Sensoren 3 und C ersichtlich. Die dort dargestellten Werte sind teilweise erklärungsbedürftig.
Im Gegensatz zu einem BlueLEVEL, welches (normalerweise) unter kontrollierten Umgebungsbedingungen und für zeitlich begrenzte Messaufgaben eingesetzt wird, sind die Anwendungen bei ZEROTRONIC-Sensoren sehr unterschiedlich. Diese reichen von Messungen unter Laborbedingungen bis zu Langzeitmessungen an Objekten, welche Wind, Wetter und extremen Temperaturen ausgesetzt sind. Es macht deshalb wenig Sinn, bei ZEROTRONIC-Sensoren eine allgemein gültige „Genauigkeit“ anzugeben. Die Tabelle mit den technischen Daten zeigt den Einfluss der verschiedenen Parameter auf den Gesamtfehler (Fehlergrenzen) auf. Zu den wichtigsten Parametern gehören:

  • Zeit (Messdauer, Veränderung des Nullpunkts)
  • Messwert: VERSTÄRKUNG
  • Temperatur, respektive Abweichung der Umgebungstemperatur von der Referenztemperatur von +20 °C: Temperaturkoeffizient
  • Integrationsdauer: Sampling Time

 

NULLPUNKT:

Die Tabelle enthält Werte für die erlaubte Veränderung des Nullpunktes innerhalb von 24 Stunden und von 6 Monaten. Dieser Wert ist entscheidend, wenn der Sensor fix montiert  ist und die mögliche Veränderung des Nullpunktes über eine gewisse Zeitdauer abgeschätzt werden muss.

WICHTIG: der NULLPUNKT Fehler-Anteil kann jederzeit durch eine Umschlagsmessung wieder auf null gesetzt werden!

 

VERSTÄRKUNG:

Dieser Fehleranteil entsteht durch die Veränderung des Verstärkungsfaktors über die Zeit. Er ist abhängig vom Messwert und hat gleichzeitig einen Sockelwert.

 

TEMPERATUR:

Die Tabelle zeigt die Temperatur-Koeffizienten pro Grad Celsius der Temperaturdifferenz zu +20 °C. Das heisst, der Anteil des Fehlers, verursacht durch die Temperatur, ist bei -10 °C in der gleichen Grössenordnung wie der Fehler bei +50 °C.

WICHTIG: Der Temperatur-Fehler kann substantiell reduziert werden (auf ca. 1/5 des angegebenen Wertes) durch die sogenannte HTR-Kalibrierung, bei welcher Referenzwerte bei tiefen und hohen Temperaturen ebenfalls im Sensor hinterlegt werden. Wir empfehlen die HTR-Kalibrierung bei allen Anwendungen, bei denen der ZEROTRONIC-Sensor Aussentemperaturen und damit hohen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist.

 

ABTASTDAUER <> Auflösung / Abtastdauer:

Das Wort Auflösung beschreibt den kleinsten darstellbaren Winkelwert, welcher, sofern keine Neigungsänderung eintritt, unverändert bleibt.

Die spezifizierten Werte lassen erkennen, lange Integration = hohe Auflösung, kurze Integration = niedrigere Auflösung.

Es ist auch leicht erkennbar, dass die gesamte Integrationszeit die Auflösung beeinflusst. Sofern alle vom Sensor bereitgestellten Werte für die Integration berücksichtigt werden, ist es nicht wichtig ob die Integration vom Sensor selbst oder durch eine externe Software durchgeführt wird.

Bei Inbetriebnahme der ZEROTRONIC Sensoren produzieren diese alle 100 mSek einen neuen Messwert, diese Abtastdauer lässt sich mittels Software Message verändern. Mit  jedem Messwert wird eine Sequenz Nr. übertragen, mittels welcher sich die Vollständigkeit der produzierten Werte überprüfen lässt.

Die Fehlergrenze eines ZEROTRONIC-Sensors muss nun konsequenterweise für jede Anwendung individuell berechnet werden durch Addition aller für diese Anwendungen relevanten Fehler-Anteile. Verlangt die Anwendung Messungen bei unterschiedlichsten Temperaturen und über eine lange Zeit, müssen diese Fehleranteile sehr sorgfältig abgeschätzt werden um beurteilen zu können, ob die geforderte Genauigkeit erreicht werden kann, oder ob z.B. mechanische Schutzmassnahmen wie Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung notwendig sind, oder ob z.B. mit einem isolierten Gehäuse der Temperatur-Einfluss reduziert werden kann. Auch der Auswertesoftware und Integrationszeit muss die notwendige Beachtung geschenkt werden.

Datenübermittlung über Funk / BlueTC

ZEROTRONIC-Sensoren direkt an ein BlueMETER SIGMA angeschlossen.

Der Kunde erwirbt ZEROTRONIC-Sensoren und wertet die Messresultate nach seinen eigenen Vorstellungen aus, d.h. der Kunde entwickelt die ntsprechende Software selber. Dazu stehen dem Kunden die Spezifikationen des Sensors in diesem Kapitel zur Verfügung.

Datenübermittlung über TC (Transceiver/Converter)

ZEROTRONIC-Sensoren über zwei oder mehrere BlueTCs verbunden. Der BlueTC dient als Schnittstelle für die Datenübermittlung über Kabel oder Funk. Pro Remote-BlueTC können bis zu acht Sensoren angeschlossen werden. Insgesamt kann das System 64 Geräte verwalten. Da die BlueTCs ebenfalls je eine Adresse besetzen, können insgesamt 56 Sensoren (64 minus 8) angeschlossen werden. Auswertung der Messresultate mittels SW LabEXCEL.

Datenübermittlung über Kabel / MultiTC

ZEROTRONIC-Sensoren über zwei oder mehrere MultiTCs  verbunden. Der MultiTC dient als Schnittstelle für die Datenübermittlung über Kabel. Pro Remote-MultiTC können mehrere Sensoren angeschlossen werden. Insgesamt kann das System 250 Geräte verwalten. Auswertung der Messresultate mittels SW LabEXCEL.

ZEROTRONIC-Sensoren über einen oder mehrere Transceiver/Converter (TC) mit Bus RS485 und C/Laptop verbunden. Auswertung der Messresultate mittels SW DYNAM oder LabEXCEL. Fremdspeisung ber Transceiver/ Converter.

SCHIFFBAU / ERMITTELN VON PARALLELITÄTSABWEICHUNGEN

Messaufgabe / Zielsetzung:
Auf einem grossen Schiff sind diverse Plattformen parallel zu einer Referenzplattform auszurichten, respektive es sind die Parallelitätsabweichungen festzustellen. Dies soll möglichst effizient und präzise geschehen, während das Boot im Wasser liegt (im Hafen).

mehr

FORSCHUNG - ENTWICKLUNG / STRASSENPROFIL VERMESSEN

Messaufgabe / Zielsetzung:
Basierend auf den erwähnten Grundlagen soll ein Standardstrassenprofil erfasst werden, welches anschliessend in eine Software eingearbeitet werden kann. Über die Software ist ein Prüfstand so zu steuern, dass der Fahrzeugtest im Labor, unter Einbezug des Fahrprofils, durchgeführt werden kann. Damit das Strassenprofil, mehrere Dutzend Kilometer, rationell erstellt werden kann, soll das Profil in Längsrichtung mittels Neigungsmesser während der Fahrt erfasst werden.

mehr

BRÜCKEN-ÜBERWACHUNG

Messaufgabe / Zielsetzung:
Zur Langzeit-Überwachung sind Neigungsmesser eingesetzt, deren Resultate mittels entsprechender Software zu sammeln und auszuwerten sind. Die Auswertung der gelieferten Winkelresultate werden speziell interpretiert und zwar mittels separatem SW-Programm, in dem die Ergebnisse in Längendimensionen umgerechnet.

mehr

DRUCKINDUSTRIE / JUSTIEREN VON STÄNDER UND WALZEN

Messaufgabe / Zielsetzung:
Die einzelnen Farbeinheiten besitzen horizontale oder vertikale Referenzflächen, welche bei der Fertigung im Herstellerwerk und auch zur Justierung der Druckstrasse benutzt werden müssen. Die Lage der Referenzflächen müssen in Übereinstimmung gebracht, vermessen und protokolliert werden. Die Lage der Druckzylinder müssen alle zueinander ausgerichtet werden. (Alle horizontal)

mehr

ENERGIEWIRTSCHAFT / AUSRICHTUNG VON GROSSEN PUMPENWELLEN

Messaufgabe / Zielsetzung:

  • Die horizontalen Lagen der Verbindungslinien zwischen den einzelnen Auflageflächen am Auflagering für den Stator sind zu prüfen. Es gilt die Ebenheit und Lage des Auflagerings zu garantieren.
  • Das Pumpengehäuse, ein Stockwerk tiefer, welches über eine ringförmige Referenzfläche verfügt, ist ebenfalls horizontal auszurichten.

Die Zentren von Pumpenachse und Motorachse sind zueinander zu zentrieren, so dass die dazwischengeflanschte Antriebswelle frei von Biegemomenten arbeiten kann.

mehr

FLUGZEUGINDUSTRIE / JUSTIEREN VON KOMPONENTEN

Messaufgabe / Zielsetzung:

  • Zwei Radar Plattformen sind in einer Ebene präzise parallel zur Referenz auszurichten.
  • Zwei spezielle Navigationsgeräte sind in einer Ebene parallel zur Referenz auszurichten.
  • Der „Stall-Indicator“, ein Warngerät, ist in einem präzisen Winkel zur Referenz auszurichten.

mehr

WERKZEUGMASCHINEN / SPINDELAUSRICHTUNG

Messaufgabe / Zielsetzung:
Die Abweichung vom rechten Winkel zwischen den beiden Arbeitslagen „horizontal" und „vertikal" ist zu bestimmen. Diese Bestimmung erfolgt während der Montage, bei der Fehlerkorrektur mittels Schaben wenn sich die Einheit in einem nur bedingt stabilen „Montagegestell" befindet, sowie an der fertig montierten Werkzeugmaschine.


Die Messunsicherheit soll zwei Winkelsekunden nicht übersteigen. Für die Auswertung steht kein Computer zur Verfügung.

mehr

MESSUNG DER EBENHEIT IN EINEM SCHRANKOFEN MIT SEHR BESCHRÄNKTER HÖHE

Messaufgabe / Zielsetzung:
Ebenheitsmessung der Platten im Ofen mit Präzisions-Neigungsmessgeräten; trotz limitierter Höhe.

mehr

KONTINUIERLICHE ÜBERWACHUNG EINES OBJEKTES, WELCHES HOHEN TEMPERATUR-SCHWANKUNGEN AUSGESETZT IST

Messaufgabe / Zielsetzung:
Präzise und kontinuierliche Überwachung der Neigung der Auflage des Radars

mehr

BESTIMMEN DER ABSOLUTEN LAGE EINER FÜHRUNGSBAHN IM RAUM

Messaufgabe / Zielsetzung:
Eine Führungsbahn soll nicht nur auf ihre Geradheit vermessen werden, sondern es soll gleichzeitig deren Abweichung von der Horizontalen bestimmt werden und der Benutzer soll eine Information darüber erhalten wie viel er wo korrigieren muss, damit die Führungsbahn möglichst horizontal ausgerichtet ist.

mehr

AUSRICHTEN EINER SPRITZGUSSMASCHINE MIT DRAHTLOSEN NEIGUNGSSENSOREN

Messaufgabe / Zielsetzung:

Der Kunde wünscht eine wesentlich effizientere Lösung für diesen Prozess, sowohl in der Endmontage als auch beim Aufbau der Maschine beim Kunden. Wenn möglich sollte das Ausrichten von einem einzigen Monteur erledigt werden können. Um sicherzustellen, dass die Sensoren nicht versehentlich herunter-gerissen werden, wird eine Lösung ohne lästige Kabel gewünscht.

mehr

ÜBERWACHUNG EINES HISTORISCHEN GEBÄUDES

Messaufgabe / Zielsetzung:
Mittels geeigneter Neigungssensoren soll das Gebäude kontinuierlich überwacht werden. Die Werte sollen lokal gespeichert werden und regelmässig offline ausgewertet werden.

mehr

ÜBERWACHUNG EINES HOCHREGALLAGERS

Messaufgabe / Zielsetzung:
Die Vertikalität der einzelnen Regalgestelle in einem Hochregallager soll permanent überwacht werden.

mehr

POSITIONIERUNG EINES SCHWEREN TEILS MITTELS EINES LAUFKRANS

Bild zur Positionierung - Kran

Messaufgabe / Zielsetzung:

Damit die geforderte Genauigkeit erreicht werden kann, soll die Durchbiegung des Gebäudes respektive des Laufkrans gemessen werden. Aus den gemessenen Werten soll die Höhenkorrektur des Krans berechnet werden können.

mehr

HORIZONTALE ABWEICHUNG EINES TRANSPORTABLEN DIGITALEN ZENITKAMERASYSTEMS

Messaufgabe / Zielsetzung:
Horizontale Abweichung eines transportablen digitalen Zenitkamerasystems „TZK2-D" zur hoch-genauen astrogeodätischen Bestimmung von Lotrichtungen und Lotabweichungen

mehr

WERKZEUGMASCHINEN / WINKELPOSITIONIERFEHLER VON A- UND C-Achsen

Messaufgabe / Zielsetzung:
Vermessen der Abweichung vom Soll-Winkel in mehreren Winkel-Positionen. Dabei wird die Messaufgabe erschwert, weil die Mittelachse der Drehbewegung oft nicht zugänglich ist. Die gemessenen Werte werden oft zur Korrektur im CNC Rechner abgelegt, deshalb sollten diese möglichst nahe am Bearbeitungspunkt ermittelt werden damit Fehler, welche durch das Gewicht des Maschinenelementes entstehen, in den gemessenen Werten enthalten sind. Die Messunsicherheit soll 1 bis max. 2 Winkelsekunden nicht überschreiten.

mehr

NEIGUNGSMESSUNG EINES SATELLITEN WÄHREND EINES SYSTEMTESTS IN EINER TEMPERATUR-VAKUUM-KAMMER

Messaufgabe / Zielsetzung:
Ausrichtung jedes Systems am Satelliten. Der definierte Satellitenpunkt dient als horizontale Referenz. Die Neigung dieses Referenzpunktes muss innerhalb ±0.001 mm/m liegen.

mehr

AUSRICHTEN EINES ZEMENTOFENANTRIEBS

Messaufgabe / Zielsetzung:
Die Neigung des Zementofen-Antriebs-Zahnrades (Durchmesser ca. 1.5 m) soll exakt dieselbe Neigung haben wie das getriebene Zementofen-Zahnrad (Durchmesser ca. 6 m) hat. Die geforderte Genauigkeit ist 0.01°  0.2 mm/m.

mehr

KONTROLLIERTE HEBEVORRICHTUNG ZUM ANHEBEN UND AUFSETZEN DER NUTZLASTVERKLEIDUNG DER ARIANE-RAKETE

Messaufgabe / Zielsetzung:
Abweichungen von der horizontalen Lage des Lastkreuzes am Kopf des Hebevorrichtung sollen in beiden Richtungen gemessen und am Kranbedienteil angezeigt werden. Bei Überschreitung eines Grenzwertes soll ein Alarm ausgelöst und der Hebevorgang unterbrochen werden. Die Anzeigeeinheit soll so beschaffen sein, dass manuell, mittels Joystick auszuführende Korrekturen der Schwerpunktausrichtung unterstützt werden. Funktionsstörungen des Messsystems sollen ebenfalls Alarmzustand signalisieren.

mehr

VERTIKALES AUSRICHTEN VON TASTERN AN EINER RICHTMASCHINE

Messaufgabe / Zielsetzung:
Alle drei Messtaster müssen absolut vertikal stehen. Die Toleranz hierfür ist ±0.04 mm/m. Um dies zu erreichen, werden diese Messtaster in beiden Achsen in die absolut vertikale Position gebracht.
Bemerkung: diese Einstellung ist jeweils nur nach einem Austausch der Messtaster notwendig.

mehr

AUSRICHTEN VON FLANSCH-BOHRUNGEN

Messaufgabe / Zielsetzung:

Vor dem Schweissprozess müssen die Bohrungen der beiden Flansche so zueinander ausgerichtet, das heisst verdreht werden, dass die Bohrungen nach dem Schweissprozess weniger als ±15 Arcsec Abweichung aufweisen.

mehr

ZEROTRONIC-SENSOREN IN STARKEN MAGNETFELDERN

Messaufgabe / Zielsetzung:
Der Betreiber eines Teilchenbeschleunigers möchte die Teile des Beschleunigers exakt vermessen und ausrichten können. Die starken Magnete des Teilchenbeschleunigers erlauben nur die Verwendung von nicht-magnetischen Materialien und von Messgeräten, die von starken Magnetfeldern nicht beeinflusst werden.

mehr

PITCH UND ROLL MESSUNG MIT 2D-ZEROTRONIC MESS-EINHEIT UND MT-SOFT-SOFTWARE

Messaufgabe / Zielsetzung:
Die Maschine soll präzise und auf einfache Weise in X- und 
Y-Richtung nivelliert werden können. Danach soll ein Mess-Protokoll der Längs- und Quer-Achse, grafisch wie auch numerisch erstellt werden.

mehr

BAUTECHNIK / ÜBERWACHUNG VON VERTIKALEN VERSCHIEBUNGEN IN GEWACHSENEM BODEN

Messaufgabe / Zielsetzung:
Stahlrohrstücke (3 bis 5 Meter lang) sind in der Mitte mit Neigungssensoren ausgerüstet. Mehrere solche Stahlrohre sind durch flexible Kupplungen verbunden, welche Winkeländerungen zwischen den Rohren zulassen, jedoch lineare Verschiebungen zueinander verhindern. Die Busfähigkeit der ZEROTRONIC-Sensoren lässt auch die Verkettung der Datenleitung zu, das wiederum erlaubt die Kommunikation mit sämtlichen Sensoren über ein einziges Kabel. Vor Baubeginn wird in der vorgesehenen Strecke eine Bohrung in den Boden getrieben, in welche die erwähnte Kette von Rohren über die gesamte Länge eingebracht wird. Mittels der zugehörigen Software wird vor Beginn des Ausbruchs jeder Sensor abgefragt, die jeweiligen Messwerte werden als Offset für alle nachfolgenden Messungen verwendet. (Diese werden von den künftigen Messwerten subtrahiert). Werden nun mit den richtig korrigierten Messwerten Polygon - Linien gebildet, so sind diese horizontal und gerade. Jede künftige, vertikale Verschiebung im observierten Boden wird durch die Form der Polygon - Linien angezeigt. Bei besonders kritischen Bauten steht die Information allen beteiligten Parteien online im Internet zur Verfügung.

mehr

MESSUNG UND ZERTIFIZIERUNG DER VERWINDUNGSFESTIGKEIT EINER MOTOREN-ACHSE

Messaufgabe / Zielsetzung:
Auf einem Test-Rigg von 12m x 12m Grundfläche zur Messung der Torsionsfestigkeit einer Motoren-Achse muss deren Verwindung bei einer definierten angelegten Torsion über die Neigungsänderung präzise gemessen werden.

mehr

ÜBERWACHUNG EINER OFFSHORE WINDTURBINE TRIPODS WÄHREND DES VERANKERNS AUF HOHER SEE

Messaufgabe / Zielsetzung:

Eine Offshore-Windturbine braucht eine stabile und exakt horizontale Basis. Um dies zu erreichen, muss der Tripod, auf welchem anschliessend die Windturbine montiert wird, während des Verankerungsprozesses überwacht werden.

mehr

GLEISBAU

Messaufgabe / Zielsetzung:

Die Anforderungen im Gleisbau steigen kontinuierlich. Speziell für Hochgeschwindigkeitsstrecken werden höchste Anforderungen an die Gleisgeometrie und somit an den Gleisbau gestellt. Damit eine Gleisstopfmaschine präzise und effizient arbeiten kann, braucht sie exakte Informationen über den Zustand und die Lage der Gleise vor der Maschine.

mehr

AUSRICHTEN VON SOLARPANELS

Messaufgabe / Zielsetzung:

Damit Sonnenkollektoren ihre maximale Leistung erbringen können, müssen diese in einem optimalen Winkel zur Sonne stehen.

mehr

KALIBRIERUNG ROBOTER

Messaufgabe / Zielsetzung:
Messen des Nullpunkt-Offset aller Achsen eines Roboters

mehr